Das bin ich…

An dieser Stelle nun also ein paar Wörter zu mir…

Hallo! Mein Name ist Alicia. Ich bin 21 Jahre alt und wohne im Landkreis Osnabrück. Aktuell studiere ich im vierten Semester Kommunikationsmanagement. Neben meinem Studium bin ich in unserem örtlichen Reit- und Fahrverein sowohl im Vorstand, als auch im Jugendteam aktiv. Das macht mir wirklich sehr viel Spaß. Weitere Hobbys von mir sind reiten, Fotografieren, schreiben und natürlich backen!

Dies ist aber ja kein Blog über den Reitsport oder über das Thema Fotografie, sondern über meinen glutenfreien Alltag. Daher möchte ich Dir an dieser Stelle erzählen, wieso ich mich glutenfrei Ernähre und wie bei mir Zöliakie diagnostiziert wurde.

Wieso ernähre ich mich überhaupt glutenfrei?

Im Sommer 2018 wurde bei mir die Autoimmunerkrankung Zöliakie diagnostiziert. Seitdem ist es für mich zwingend erforderlich mich streng glutenfrei zu ernähren. (Falls Du dir jetzt denkst: Was bitte ist Zöliakie und was versteht man unter einer glutenfreien Ernährung??? Dann schaue Dir gerne meine Beiträge unter den Reiter „Achtung Gluten“ an)

Wie wurde bei mir die Diagnose Zöliakie gestellt?

Anfang des Jahres 2018 bin ich sehr oft krank geworden und war deswegen immer mal wieder beim Arzt. Ich war außerdem auch ständig müde und erschöpft. Miene Hausärztin hat mir daraufhin Blut abgenommen. Das Ergebnis war eine sehr starke Blutarmut (Anämie) aufgrund eines extrem schlechten Eisenwertes und Folsäure-Mangels. Meine Ärztin wollte daraufhin noch mehr Untersuchungen machen, da sie nicht davon überzeugt war, dass der sehr niedrige Eisenwert NUR von einer schlechten Ernährung stamme. Also wurde mir noch einmal Blut abgenommen. Meine Ärztin schilderte mir zu dem Zeitpunkt erstmals von einem Verdacht, den sie hatte: Zöliakie. Das erneute Blutbild bestätigte den Verdacht, denn die Antikörper Transglutaminase waren sehr stark erhöht. Daraufhin ordnete meine Hausärztin gleich eine Magenspiegelung an. Und auch dieses Ergebnis… war eindeutig. Mein Darm sah nicht wirklich gesund aus und auch eine dabei entnommene Biopsie stellte eindeutig die Diagnose Zöliakie fest.

Und dann?

Die Diagnose war ein Schock für mich. Keine Frage, es hätte auch etwas schlimmeres dahinter stecken können, aber die Diagnose stellte dennoch mein ganzes Leben auf den Kopf und stellte mich auch vor vielen, schwierigen Herausforderungen.

Anfangs haben mir die glutenfreien Produkte, die ich probiert habe, alle nicht geschmeckt. Und auch erste Backversuche sind oft gescheitert. Das war sehr frustrierend und ich war oft niedergeschlagen und traurig.

Aber…

Ich habe gelernt mit dieser Krankheit umzugehen, mich nicht mit ihr zu identifizieren und mir davon auch nicht meinen Spaß am Backen nehmen zu lassen. Daher habe ich immer wieder Produkte ausprobiert und immer wieder Kuchen gebacken, bis ich Produkte gefunden habe, die mir gut schmecken und mir Kuchen gelungen sind, die nicht allein beim zusehen auseinander gefallen sind.

Diese Erfolge würde ich gerne auf diesem Blog und auf Instagram mit Dir teilen. Ich freue mich, wenn wir uns über unsere glutenfreien Lieblingsprodukte und auch -rezepte austauschen können, damit wir unseren Alltag ein wenig leichter und auch leckerer gestalten können.